Turnierordnung

 

Turnierordnung Concordia-Cup

 

Durch die SV Concordia 66/71 Oberhausen e.V. werden folgende Regeln und Ordnungen auf Basis der Durchführbestimmungen für Kleinfeldturniere des Fußballverband Niederrhein festgelegt:

 

1. Teilnahmevoraussetzungen (Mannschaften)

 

Teilnahmeberechtigt sind Hobby-/Freizeit-/ Fanclub-/ Alt-Herren-Mannschaften aus dem Verbandsgebiet des Fußballverbandes Niederrhein e.V. (FVN).

 

Mannschaften, die dem Fußballverband Niederrhein e.V. nicht angeschlossen sind, unterwerfen sich für die Dauer des Turniers den Satzungen und Ordnungen des FVN und des Westdeutschen Fußballverbandes (WDFV).

 

Eine Mannschaft kann nur teilnehmen, wenn sie vor Turnierbeginn schriftlich erklärt, diese Durchführungsbestimmungen anzuerkennen. Weiterhin muss das Startgeld fristgerecht eingegangen sein.

 

 

 

2. Spielberechtigte Spieler

 

Die Spieler müssen am Veranstaltungstag mindestens 18 Jahre alt sein.

 

Die Spieler müssen nachweislich 

 

-Mitglied der jeweiligen Hobby-/ Freizeitmannschaft sein. 

 

Doppelspieler (Spieler, die in der laufenden Fußballsaison in einer Wettkampfmannschaft aktiv sind) sind nur erlaubt, wenn sie in Kreisligen spielen. Dabei ist die Anzahl der Kreisliga-A-Spieler auf zwei begrenzt, d.h. höchstens zwei dürfen auf der Spielerliste stehen! Die Anzahl der Spieler aus den Kreisligen B und C ist nicht begrenzt. Spieler der Junioren-Niederrheinliga dürfen nicht eingesetzt werden.

 

Spieler, die zum Zeitpunkt des Turniers im FVN-Pflichtspielbetrieb oder in einer FVN-Hobbyliga gesperrt sind, dürfen nicht eingesetzt werden

 

Vor Turnierbeginn ist der Turnierleitung eine Spielerliste mit Namen und Geburtsdatum der Spieler einzureichen. Die Spieler können vom Schiedsrichter aufgefordert werden, die Personalangaben durch die Vorlage eines Lichtbildausweises zu bestätigen. Spieler, die sich nicht ausweisen können, dürfen nicht eingesetzt werden.

 

 

 

3. Spielbekleidung
(1) Bei allen Spielen haben die Spieler einer Mannschaft einheitliche Spielkleidung mit Ärmeln zu tragen. Der Torwart muss eine Sportkleidung tragen, die ihn in der Farbe von den anderen Spielern und vom Schiedsrichter unterscheidet.
Es ist allen Mannschaften untersagt, Spielkleidung mit politischen oder verletzenden Botschaften zu tragen. Die Turnierleitung kann das tragen der Kleidung im eigenen Ermessen verbieten.

 

(2) Ist die Spielkleidung zweier Mannschaften gleich oder ähnlich - in Zweifelsfällen entscheidet der Schiedsrichter -, so muss die Gastmannschaft (lt. Spielplan) für unterschiedliche Spielkleidung Sorge tragen. Gerne werden durch den Ausrichter Leibchen zur Verfügung gestellt.

 

(3) Die teilnehmenden Mannschaften haben Spielkleidung zu tragen, die mit Rückennummern zu versehen ist. Die Rückennummern müssen mit den Eintragungen im Spielbericht übereinstimmen.
(4) Zusätzlich ist das Tragen von Schienbeinschützern, die durch Stutzen bedeckt sind, sowie Sportschuhe (Eisen- oder Alustollen sind verboten!) zu tragen.
(5) Das Tragen von Schmuck jeglicher Art ist untersagt. Im Ermessen des Schiedsrichters dürfen Armbänder abgeklebt werden.
Bei Brillen oder Gipsverbänden entscheidet der Schiedsrichter, ob eine Gefährdung besteht.
(6) Vor dem Spiel darf ein Ausrüstungsmangel dann behoben werden, wenn sich der Spielbeginn dadurch nicht verschiebt.
Fällt ein Mangel während nach Spielbeginn auf, wird der Spieler in der nächsten Unterbrechung mit der Gelben Karte verwarnt und vom Feld geschickt. Er darf sich nach dem Beheben wieder Anmelden und den Platz betreten, sobald der Schiedsrichter dies zulässt.

 

3. Turniermodus

 

Der Modus wird festgelegt, wenn feststeht, wie viele Mannschaften am Turnier teilnehmen. Der Veranstalter behält sich vor, unter bestimmten Umständen (z.B. geringer Teilnehmerzahl, Absagen, schlechtes Wetter,) den Turnierplan kurzfristig zu ändern.

 

 

 

Zur Festlegung der Reihenfolge entscheidet bei Punktgleichheit das Torverhältnis unter Zugrundelegung der Tordifferenz. Bei gleicher Tordifferenz wird die Mannschaft mit den mehr geschossenen Toren bevorteilt. Sollte sich auch dann noch keine Reihenfolge ergeben, wird der Spielausgang des direkten Vergleichs heran gezogen. Sollte auch dann noch Gleichstand bestehen, erfolgt ein 9 m-Strafstoßschießen (angelehnt an die DFB-Regeln).

 

 

 

  1. Spielfeld/Spielzeit/Spielerzahl Es wird auf einem Kleinfeld mit Jugendtoren gespielt. Der Strafraum ist 10 m tief. Der Strafstoßpunkt ist 9 m von der Torlinie entfernt. Die Spielzeit wird festgelegt, wenn feststeht, wie viele Mannschaften am Turnier teilnehmen. Jede Mannschaft spielt mit jeweils fünf Feldspielern und einem Torwart

 

 

 

  1. Regelwerk Gespielt wird auf der Grundlage der "FVN-Richtlinien für Fußballspiele in der Halle". Ausnahmen zu den Richtlinien:
    •Handspiel im Strafraum zur Torverhinderung: Hierbei erfolgt automatisch eine Sperre nur für das nachfolgende Spiel.
    •Um die Gesundheit der Spieler verstärkt zu schützen, wird das "Reingrätschen" gegenüber einem den Ball führenden Gegenspieler untersagt. Sich in die Schussbahn eines Balles zu werfen, um deren Flugbahn zu verändern (z. B. beim Torschuss), ist weiterhin gestattet.
    •Auf Kunstrasen sind Schuhe mit Metallstollen nicht erlaubt.

 

 

 

6. Bestrafungen

 

Erhält ein Spieler die "Rote Karte" (=Feldverweis), darf dieser im gesamten Turnier nicht mehr eingesetzt werden. Ausnahme: Handspiel im Strafraum: s.o. (5. Regelwerk)

 

Mannschaften, die einen Spielabbruch verschulden, sind von der weiteren Turnierteilnahme ausgeschlossen. Die bis dahin durchgeführten Spiele werden nicht gewertet.

 

 

 

7. Einsprüche

 

Einsprüche können nur von offiziellen Mannschaftsvertretern eingebracht werden (z. B. Trainer, Betreuer, Kapitän). Diese müssen sofort nach Beendigung des Spiels, dessen Wertung angefochten wird, und spätestens bis zum Beginn des nächsten Spiels bei der Turnierleitung eingereicht werden. Diese erfasst die Einsprüche schriftlich (Zeitpunkt, Spielpaarung, Namen der Beteiligten, Kurzbeschreibung des Anlasses).

 

Über Einsprüche, Beschwerden und Maßnahmen entscheidet die Turnierleitung. Die Entscheidungen der Turnierleitung sind endgültig.

 

Bei Einsprüchen, die sich auf Rotsperren (siehe Pkt. 2, Absatz 4) oder Doppelspieler-Verfehlungen (z. B. siehe Pkt. 2, Absatz 3) beziehen und im Laufe des Turniers nicht geklärt werden können, erfolgt nach dem Turnier eine Kontaktaufnahme mit der FVN-Geschäftsstelle. Über den Einspruch wird von der Turnierleitung nach Klärung entschieden. Bei Nachweis der Verfehlung wird die betroffene Mannschaft automatisch auf den letzten Platz gesetzt. Unrechtmäßig erhaltene Preise müssen dann wieder zurückgegeben werden!

 

Bei schwerwiegendem Vergehen behält sich der FVN-Ausschuss „Freizeit- und Breitensport“ vor, diesen Vorfall der zuständigen Spruchkammer zu übergeben.

 

 

 

8. Haftung / Versicherung

 

Der Veranstalter/Ausrichter übernimmt keine Haftung für Unfälle, beschädigte oder abhanden gekommene Gegenstände.

 

Spieler, die über ihre Hobby-/Freizeitmannschaft Mitglied in einem Fußballverein sind, sind über die Sporthilfe e.V. versichert.